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Hier finden Sie unsere TOP Fliesenkleber!

Im Ursprung war der zementäre Fliesenkleber

Bevor der Flexkleber erfunden wurde, galt der normale Zementkleber als Standardlösung beim Verlegen von Natursteinplatten und Fliesen. Und auch heute noch ist Zement die Basis eines modernen Flexklebers. Grundsätzlich unterscheidet sich der Flexkleber vom ursprünglichen, normalen Mörtel nur durch seinen speziellen Zusatz: Kunststoff. Diese Kunststoffzusätze machen den Flexkleber sehr viel biegsamer. Damit ist der Kleber erheblich flexibler einsetzbar. Alles in allem hat der Flexkleber (flexibler Kleber) also seinen Namen mehr als verdient.

Die Vorteile von Flexkleber gegenüber normalem zementärem Mörtel
  • getrocknet ist Flexkleber elastischer
  • kann auch auf kritischen Untergründen verlegt werden (unterschiedlich saugend oder z.B. Fliese auf Fliese)
  • viele Flexkleber sind für den Außenbereich geeignet
  • das große Sortiment lässt Sie den Flexkleber genau auf Ihren Zweck abstimmen
  • erhöhte Standfestigkeit durch Kunststoffanteil

Die Vorteile des Flexklebers: Der Außeneinsatz

Flexkleber wird gerne im Außenbereich in Kombination mit Feinsteinzeug Platten eingesetzt. So wird der Kleber gerne auf der Terrasse oder auf dem Balkon verwendet, denn gerade mit stärkeren, schweren Outdoorplatten bewährt sich der Flexkleber aufgrund seiner erhöhten Standfestigkeit.

Auch die Saugkraft ist durch die Zugabe der Kunststoffanteile im Flexkleber erhöht: Der Flexkleber haftet besser an dicht gepressten, kaum mehr offenporigen Feinsteinzeugplatten als ein regulärer Zementkleber. (Achtung: Nicht jeder Flexkleber ist automatisch für den Außenbereich geeignet! Hier sollten die Herstellerangaben beachtet werden.)

Wichtig ist allerdings gerade in Bereichen, wo es immer wieder zu Nässe und Temperaturschwankungen kommt: Es sollten auch bei Flexklebern für den Außenbereich Drainagesysteme (z.B. Drainagematten) in den Belag integriert werden, um eine “Verseifung” des Mörtels zu verhindern. Kurz gesagt: Eine lang anhaltende Feuchte und hohe Spannungen von Sonne, Frost und Regen verhindern, dass der Flexkleber richtig haftet - er kann sich im schlimmsten Fall sogar vom Untergrund lösen.

Flexible Einsatzmöglichkeiten mit Flexkleber

Eine weitere Eigenschaft, die den Flexkleber vom normalen Zementkleber abhebt, ist seine Verformbarkeit. Durch den Kunststoffanteil bleibt der Kleber auch nach dem Trocknen leicht elastisch. So kann er Schwingungen im Untergrund besser ausgleichen als ein rein zementärer Kleber. Das ist vorteilhaft bei arbeitenden Untergründen wie beispielsweise Trockenestrichelementen. Diese Eigenschaft des Flexklebers kann verhindern, dass Fliesen durch den kritischen Untergrund reißen oder sogar brechen.

Einige Flexkleber eignen sich auch für die Verwendung von Fliese auf Fliese und auch auf anderen, besonders glatten Flächen. Diese sind entsprechend vom Hersteller gekennzeichnet. Für die Verwendung von Fliese auf Fliese kann zum Beispiel Sopro no. 1 verwendet werden.
Flexkleber wird mit einer gezahnten Kelle aufgetragen und verstrichen.
Die Verarbeitungseigenschaften eines Flexklebers werden oft vom Hersteller näher beschrieben. Kein Flexkleber ist genau wie der andere: Das ist auch einer der Gründe, warum es so viele unterschiedliche Flexkleber gibt!

Wann wird ein Fliesenkleber als Flexkleber bezeichnet?

Nur weil ein Fliesenkleber Kunststoffanteile im Mörtel besitzt, heißt das noch nicht, dass er auch ein Flexkleber ist. An die Bezeichnung Flexkleber sind bestimmte Anforderungen gegeben, die mit dem Buchstaben S gekennzeichnet sind. Hier wird ebenfalls eine Unterscheidung getroffen: Manche Flexkleber besitzen nämlich die Bezeichnung S1, andere haben die Bezeichnung S2. Die Zahl macht einen großen Unterschied:

Fliesenkleber mit S1 haben eine Durchbiegung von wenigstens 2,5mm bis maximal 5mm. Unter einer Durchbiegung von 2,5mm darf ein Fliesenkleber nicht als Flexkleber bezeichnet werden. Mit einer höheren Durchbiegung als 5mm erhält der Flexkleber die Kennzeichnung S2. Diese Bezeichnung ist ein Teil der DIN Norm EN 12004. S2 sollten beispielsweise Fliesenkleber besitzen, die in Frost-, Dauernass- und Unterwasserbereichen verlegt werden. In unserem Blogpost “Die Fliesenkleber DIN EN 12004 kurz erklärt” erklären wir diese spezielle Norm etwas genauer und schlüsseln auf, wie die damit zusammenhängenden Kennzeichnungen eines Flexklebers richtig verstanden werden.

Das Verarbeiten von Flexkleber

Obwohl sie alle den gleichen Namen tragen, unterscheiden sich Flexkleber in ihren Verarbeitungseigenschaften. In der Regel werden diese Eigenschaften vom Hersteller genauer beschrieben. Oft findet man hierzu mehr auf der jeweiligen Produktseite auf der Hersteller-Webseite. Zum Beispiel ist Sopro FKM XL staubreduziert und hat bei der Verarbeitung eine besonders sahnige Textur. Zudem ist dieser besondere Kleber erheblich ergiebiger als andere, vergleichbare Flexkleber.

Kein Kleber gleicht dem anderen: Es gibt heute unzählige verschiedene Flexkleber und so fällt die Entscheidung nicht ganz leicht. Einige Flexkleber haben ganz eindeutige Eigenschaften: So sind manche Fliesenkleber für den Außenbereich, andere sind sogar für Unterwasserbereiche geeignet. Wir empfehlen die vier Kleber Sopro No. 1, Sopro FKM XL, Sopro FF 450 und XYZ. Diese Kleber sind sehr flexibel einsetzbar und für die meisten Projekte sehr gut geeignet, dennoch hat jeder Kleber seine ganz eigene Stärke. Welcher Kleber passt am besten zu Ihrem Projekt? Schauen Sie sich unsere Kurzbeschreibungen oben an, um mehr zum jeweiligen Kleber zu erfahren!