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| Fliesenlexikon |
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Entkopplung
Aufgrund zumeist erheblicher Abweichungen der Ausdehnungsfähigkeiten von unterschiedlichen Werkstoffen wie Estrich und Fliese, ist es sinnvoll, dass diese voneinander entkoppelt werden. Dabei wird die Fliese nicht direkt auf den Estrich geklebt, sondern es wird eine Entkopplungsmatte (Schlüter - DITRA) zwischen den beiden Schichten verlegt. Durch ein Hohlkammersystem, z.B. schwalbenschwanzförmig hinterschnittene Quadrate, können sich beide Komponenten spannungsfrei und unabhängig voneinander bewegen. Spannungsrisse, die im Estrich entstehen, setzen sich nicht mehr in den Belag fort. Als schwimmender Estrich oder Estrich auf Trennschicht kann auch dieser selbst vom tragenden Untergrund, der sich ja auch bewegt, entkoppelt sein. Je nach Material und sonstigen Eigenschaften der Entkopplungs-Matten können sie zugleich als Abdichtung, Dampfsperre/-bremse und/oder Trittschalldämmung dienen.
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